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Pflanzenfamilien / Pflanzenportrait

Mad about Mangave

Heute stellen wir dir eine besondere Pflanzenneuheit vor: die Gattung Mangave. Die Gattung wurde erst 2020 offiziell eingeführt, ist also ganz frisch auf dem Markt, aber wir sind jetzt schon richtig begeistert. Sie ist sehr pflegeleicht und eignet sich auch perfekt für draußen. Viele Arten haben wunderschöne Muster auf ihren Blättern, was ihnen ein ganz besonderes Aussehen verleiht.

Herkunft und Geschichte

Die x Mangave ist eine hybride Gattung, also eine Kreuzung aus den Gattungen Agave und Manfreda. Agaven gehören zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) und stammen ursprünglich aus den Vereinigten Staaten und Südamerika und sind vor allem in Mexiko verbreitet. Agaven sind sehr ausdauernde, robuste Pflanzen, die nur ein einziges Mal in ihrem Leben blühen, deswegen werden sie auch als „Jahrhundertpflanze“ bezeichnet. Die Gattung Manfreda ist den Agaven recht ähnlich, deshalb wurde sie auch der Agave als Untergattung zugeordnet und gehört so ebenfalls zur Familie der Spargelgewächse. Genauso wie die Agave kommt auch die Manfreda aus den USA, sowie Mexiko.

The best of both worlds!

Die Gattung vereint die besten Eigenschaften ihrer Elternpflanzen. Von der Manfreda hat sie die außergewöhnliche Blattzeichnung übernommen und die weicheren Stacheln am Rand der Blätter. Außerdem wächst sie deutlich schneller als eine Agave. Die Agave gab der Mangave die robusten und langlebigen Eigenschaften sowie die schöne Wuchsform.

So hübsch sind die verschiedenen Arten:

Wir lieben auch die kreativen Namen der verschiedenen Hybride, wie zum Beispiel die Mangave ‚Pineapple Express‘.  Sie hat kleine dunkle Flecken auf ihren Blättern und erinnert an den Schopf einer Ananas.

Die Mangave ‚Mission to Mars‘ hat eine dunkelrote Musterung, die bei einigen Exemplaren manchmal so verschmilzt, dass die Blätter sich fast ganz rot färben.

Die Mangave ‚Redwing‘ hat neben ihren dunkelgrünen Blättern auch vereinzelte dunkelrote Blätter.

Und zuletzt die Mangave ‚Lavender Lady‘ hat grün-graue Blätter, die im richtigen Licht leicht lilafarben aussehen.

Natürlich gibt es noch eine Handvoll anderer wunderschöner Mangaven – die sind allerdings bisher noch kein Teil unseres Sortiments.

Take care

Mangaven sind auf jeden Fall pflegeleichter als ihre Elterngattung Agave. Durch die weichen Dornen ist sie leichter zu handeln und sie kommt gut mit verschiedenen Standorten klar.

Bewässerung

Bei der Bewässerung gelten die Regeln lieber zu wenig als zu viel Wasser und immer erst dann gießen, wenn das Substrat getrocknet ist. Verwende am besten einen Topf mit Entwässerungsloch, durch das, das überschüssige Gießwasser ablaufen kann. Das Wasser sollte nicht in die Rosette gelangen, da diese anfangen könnte zu faulen, wenn das Wasser nicht schnell genug verdunstet.

Substrat

Wie bei anderen Sukkulenten auch, ist auch bei der Mangave eine gute Drainage wichtig. Deswegen sollte das Substrat locker und durchlässig sein, damit keine Staunässe entsteht. Wir empfehlen eine Mischung aus Kakteen- und Sukkulentenerde und mineralischen Teilen.

Dünger

Du kannst die Mangave während der Wachstumsphase circa einmal im Monat düngen. Am besten verwendest du dafür Dünger speziell für Kakteen und Sukkulenten.  In der Ruhephase benötigen sie keinen Dünger.

Standort

Mangaven sollten einen sonnigen Platz bekommen. Sie kommen zwar auch gut mit einem halbschattigen Standort klar, aber mit genügend Sonnenlicht bilden sich die Farben der Blätter besser aus und werden intensiver. Im Sommer macht sich die Mangave auch perfekt als Terrassen-, Balkon- oder Gartenpflanze. Dann sollte sie allerdings vor der ganz heißen Sonne am Nachmittag geschützt werden.

Überwinterung

Mangaven sind winterhart bis −5°C, bei niedrigeren Temperaturen solltest du sie aber auf jeden Fall nach innen bringen. Dann gefällt ihr ein heller, kühler Platz mit circa …°C. In dieser Zeit benötigt sie keinen Dünger und sollte nur selten gegossen werden.

Schädlinge

Gelegentlich werden Mangaven von Woll- oder Schildläusen befallen. Wollläuse sind kleine weiße Tiere, die mit watteartigen weißen Fäden umgeben sind. Schildläuse erkennt man meist an dem klebrigen Honigtau, den sie auf den Blättern ausscheiden. Die Schädlinge saugen den Pflanzensaft aus den Blättern und nehmen der Pflanze so wichtige Nährstoffe und Wasser.

Propagation fascination

Mangaven bilden langsam Kindel, weswegen sie eher schwierig zu vermehren ist. Wenn sie Kindel bildet, kannst du sie entfernen und ein paar Tage trocknen lassen. Dann sind sie bereit für die Einpflanzung in Substrat.

x Mangave ‚Pinapple Express‘

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