Menu
Sukkulenten Definition

Sukkulenten – alles was du wissen solltest!

Der Begriff „Sukkulente“ ist im deutschsprachigen Raum nicht sehr verbreitet, obwohl die Wohnzimmer und Gärten voll von Sukkulenten sind. Um dies zu ändern, gibt es in diesem Artikel alle wichtigen Informationen rund um das Thema Sukkulenten.

Was ist Sukkulenz?

Das Wort „Sukkulenten“ leitet sich von dem lateinischen Begriff sucus für „Saft“ bzw. succulentus für „saftreich“ ab. Die Herleitung des Namens lässt bereits auf die Besonderheit der Pflanzen schließen, denn sie können saftig-fleischiges Wasserspeichergewebe ausbilden. In diesem Gewebe speichern sie Wasser, dabei gibt es drei unterschiedliche Arten der Sukkulenz: Blattsukkulenz, Stammsukkulenz und Wurzelsukkulenz.

Die Sukkulenz drückt aus, mit welchem Bestandteil die Pflanzen ihr Wasser speichern. Bei einer Blattsukkulenz speichern sie das Wasser also in ihren Blättern und bei einer Stammsukkulenz im Stamm, wobei es auch einige Ausnahmen gibt, die in mehreren Bestandteilen der Pflanze Wasser speichern können.

Das Fensterblatt – Fenestraria aurantica – hat hochsukkulente Blätter

Die Fähigkeit der Sukkulenten das Wasser zu speichern, wird durch die jeweilige Oberfläche der Pflanze noch verstärkt, denn diese reduziert das Verdunsten des Wassers innerhalb der Pflanze. Die meisten Sukkulenten bilden eine verdickte Außenhaut, die sogenannte Epidermis. Zusätzlich ist die Epidermis von einer dicken Wachsschicht, einem Flaum oder Filz bedeckt, was das Verdunsten des Wassers noch weiter reduziert.

Einen ausführlichen Artikel darüber, was Sukkulenten sind, findest du hier.

Diese Eigenschaft Wasser zu speichern haben die Sukkulenten aufgrund ihres natürlichen Lebensraumes, denn die meisten von ihnen kommen ursprünglich aus Wüsten, Halbwüsten, Salzsteppen und Hochgebirgen.

Die meisten Menschen denken bei Pflanzen in der Wüste sofort an Kakteen und damit liegen sie vollkommen richtig, denn auch Kakteen gehören zu den Sukkulenten. Jedoch gibt es noch sehr viel mehr Gattungen innerhalb der Sukkulenten, wie zum Beispiel Aeonium, Ceropegia, Cotyledon, Graptopetalum, Kalanchoe, Pachyphytum, Sedum, Stapelia und weitere. Einige der weiteren Sukkulenten Gattungen werden wir euch im Laufe des Artikels näher bringen.

Während die meisten Sukkulenten grün sind, gibt es auch besondere Arten, die andere Ausfärbungen haben, wie zum Beispiel die Echeveria agavoides ‚Romeo‘. Diese Echeverie hat einen wunderschönen Rotton, der in keiner Sukkulentensammlung fehlen sollte. Auch die Aloe ‚Red Shade‘ ist ein farbiger Hingucker mit ihren grau-grünen Blättern, die einen orange-roten Rand haben. Die Sukkulenten bieten also auch eine große farbliche Vielfalt durch ihre unterschiedlichen Ausfärbungen und ihre bunten Blüten.

In der speziellen Blog-Reihe „Was blüht denn da?“ zeigen wir euch regellmäßig spannende u, farbenfrohe und bizarre Blütten aus der Welt der Sukkulenten in unserem Gewächshaus.

Eine Übersicht über die Lebensräume von Sukkulenten

Der wohl bekannteste Lebensraum der Sukkulenten ist die Wüste, dort sind sie die einzigen Pflanzen die langfristig die extreme Trockenheit und die heftigen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht überleben können. Jedoch überleben viele Sukkulenten auch nicht in den kompletten Trockenwüsten, sondern eher in Halbwüsten, in denen es gelegentlichen Regenfall gibt. In den Halbwüsten gibt es zusätzlich zum Regenfall auch Tau, durch den die Sukkulenten ebenfalls Wasser aufnehmen können und der oftmals ihre letzte Rettung vor dem Vertrocknen ist.

Doch nicht nur in den heißen, trockenen Wüsten fühlen sich Sukkulenten wohl, es gibt auch Sukkulenten-Arten, die in Gebirgen wie den Anden starker Sonneneinstrahlung und Schnee ausgesetzt sind. Diese Arten haben eine meist wachsartige Haut, die sie vor Kälte und Sonneneinstrahlung schützt. Arten wie Sempervivum oder winterharte Sedum können auch in den deutschen Gärten gefunden werden und überleben dort meist problemlos, denn sie kommen auf der ganzen Nordhalbkugel häufig vor. Ausführliche Informationen über die natürlichen Lebensräume der Sukkulenten findest du hier.

Einige Sukkulenten sind winterhart
Kakteen sind die bekanntesten Sukkulenten

Weltweit gibt es einige große Sammlungen von Sukkulenten, die man auch besuchen kann. Eine der größten Sammlungen von Sukkulenten weltweit, die rund 4.500 sukkulente Arten umfasst und damit ungefähr 50% aller bekannten sukkulenten Pflanzenarten, gibt es in Zürich.

Winterharte Sukkulenten

Ein Großteil der Sukkulenten-Arten würde einen Winter im Freien im kühlen Deutschland nicht überleben, es gibt jedoch Ausnahmen, die mit etwas Vorbereitung problemlos draußen bleiben können. Eine dieser Ausnahmen sind winterharte Sedum, die in Deutschland häufig auch unter den Namen Mauerpfeffer oder Fetthenne bekannt sind. Einige der über 300 Sedum-Arten sind sogar in Deutschland heimisch. Eine weiter Ausnahme ist die Sempervivum oder auch Hauswurz genannt, die wahrscheinlich die bekannteste winterharte Sukkulente ist.

Jedoch bedeutet das nicht, dass man sich den Winter über nicht um die Pflanzen kümmern muss, denn es gilt ein paar Vorbereitungen für eine Überwinterung im Freien zu treffen. Vor allem sollte man sich Gedanken über den Standort der Pflanze machen. Am besten geeignet ist zum Beispiel ein südlich ausgerichtetes Vordach, welches die Sukkulenten vor zu viel Nässe schützt oder wenn man sie abdeckt, damit sie nicht zu viel direkter Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Denn zu viel Nässe vertragen auch die winterharten Sukkulenten nicht, deswegen sollte zusätzlich noch geschaut werden, dass das Wasser gut ablaufen kann.

Vorsichtig sollte man bei Sukkulenten in Töpfen sein, denn den Wurzeln gefällt es gar nicht, wenn die Erde durchfriert. Weitere winterharte Sukkulenten sind bei den Agaven, Yuccas, Orostachys, Opuntia oder Delosperma zu finden. Alles über winterharte Sukkulenten erfährst du hier.

Der winterharte Hauswurz blüht
Sempervivum sind blattsukkulent

Sukkulenten und ihre Botanischen Namen

Die meisten Sukkulenten besitzen einen botanischen und einen deutschen Namen. Und auch wenn es zunächst kompliziert erscheint, so ist es dennoch besser die botanischen Namen zu kennen. Der Vorteil der botanischen Namen ist, dass er in jedem Land gleich ist und dass die Pflanze und Informationen über sie im Internet so schneller zu finden sind. Ein weiteres Problem der deutschen Namen ist es, dass nicht alle Sukkulenten einen deutschen Namen haben.

Die botanische Namensgebung geht auf ein System zurück, welches die Pflanzen in einzelne Gattungen und Familien zusammenfasst. Dabei gibt es viele Pflanzenfamilien, in denen Sukkulenz vorkommt.

Hier findest du einen ausführlichen Beitrag über die botanischen Namen von Sukkulenten.

Sukkulenten in botanischen Gärten sind mit Gattung und Art beschriftet

Ruhezeiten von Sukkulenten

Die Sukkulenten haben unterschiedliche Zeiträume, in denen das Hauptwachstum stattfindet. Dabei wird zwischen Winter- und Sommerwachser unterschieden. Die Winterwachser wachsen vor allem dann, wenn in Europa Winter ist, deshalb sollte man sie das gesamte Jahr über gießen. Zu diesen Sukkulenten gehören zum Beispiel Aloen, Sansevierien und Sedum.

Die Sommerwachser hingegen wachsen im Sommer und haben ihre Ruhezeiten von November bis Februar, deswegen sollte man sie den Winter über weniger gießen. Zu dieser Gruppe gehören Sukkulenten wie Adenium, Echeveria, Euphorbia und Tillandsia. Eine genaue Darstellung der Sommer- und Winterwachser findest du hier.

Sukkulenten: Repräsentative Arten

Um Sukkulenten zu bestimmen ist es immer sinnvoll, die übergeordnete Gattung zu kennen, hier wollen wir euch die Bekanntesten vorstellen.

Die übergeordneten Pflanzenfamilien mit den meisten Sukkulenten findet ihr hier.

Agave

Die Agavengewächse haben ihren ursprünglichen Lebensraum in Wüstengebieten im westlichen Nordamerika, Mittelamerika und dem nördlichen Südamerika. Vor allem in Mexiko sind Agaven heimisch, dort stellen sie daraus Lebensmittel wie Agavendicksaft und Tequila her. Sie haben ihren Wasserspeicher in den Blättern, die häufig eine raue Oberfläche haben und an deren Spitze ein stechender Enddorn herauskommt. Die grünen oder bläulichen Blätter sind schwertförmig und in Form einer Rosette angeordnet.

Agaven sind auch als Jahrhunderpflanzen bekannt

Aloe

Die Gattung Aloe ist eine der bekanntesten der Sukkulenten und gehört zur Familie der Affodilgewächsen. Insgesamt gibt es rund 450 Aloe-Arten, unter anderem die bekannte Aloe vera, die häufig in Kosmetika verwendet wird. Sie sind im Süden und Osten Afrikas und auf Madagaskar heimisch. Aloen haben lange, lanzenförmige Blätter, die dick und fleischig sind und die einen geleeartigen Gewebesaft enthalten. Viele Arten haben Zacken am Rand ihrer Blätter und sind in Rosetten angeordnet. Neben der Aloe vera ist auch die Aloe aristata bekannt und beliebt, was an ihrer rosettenförmigen stammlosen Wuchsform liegt.

Die echte Aloe ist eine beliebte Zimmer- und Heilpflanze

Crassula

Die Crassulas gehören zu der Familie der Dickblattgewächse und kommen ursprünglich aus Südafrika. Crassula sind immergrüne Sträucher, manche von ihnen wachsen niedrig und flach und manche von ihnen wachsen in die Höhe.

Eine der wohl bekanntesten Sukkulenten ist die Crassula ovata, die unter dem Namen Geldbaum bekannt ist. Sie ist sehr pflegeleicht, jedoch gefällt es ihr nicht, wenn die Wurzeln zu viel Wasser abbekommen. Denn dann schmeißt sie alle Blätter von sich. Es sollte also immer nur dann gegossen werden, wenn das Substrat komplett abgetrocknet ist.

Die Sukkulente Crassula perforata ‚Giant‘ ist mir ihren Blatträndern sehr dekorativ

Echeveria

Die Echeverien gehören zu der Familie der Dickblattgewächse, so wie auch die Crassula, und stammen ursprünglich aus Mexiko, Peru und Texas. Die verschiedenen Arten variieren stark in Farbe, Form und Größe. Die Blätter der Echeverien sind meist in der typischen Rosettenform angeordnet, die einen Durchmesser von 3cm bis 60cm erreichen können. Manche haben fein behaarte Blätter, andere eine Wachsschicht, die die Pflanzen vor dem Austrocknen und vor Schädlingen schützen.

Eine sehr beliebte, robuste und vermehrungsfreudige Echeverie ist die Echeveria elegans, die mint-grüne, rosettenförmig angelegte Blätter besitzt.

Echeverien – wie diese Echeveria ‚Hercules – sind rosettenförmige, farbenfrohe Blatt-Sukkulenten

Euphorbia

Die Gattung Euphorbia gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse und wird häufig auch Wolfsmilch genannt. Diese Bezeichnung hat sie von ihrem weißen Milchsaft, der für Menschen giftig sein kann. Ihren ursprünglichen Lebensraum hat sie in subtropischen Regionen in Afrika, Thailand und in arabischen Ländern.

Ihr Aussehen ähnelt aufgrund der Dornen den Kakteen. Jedoch stehen ihre Dornen im Gegensatz zu den Dornen der Kakteen immer einzeln oder in Paaren und nie zusammen mit Haaren oder Filz.

Euphorbia obesa -die Baseball-Wolfsmilch – sind entweder männlich oder weiblich (siehe Bild)

Haworthia

Insgesamt gibt es rund 60 bekannte Haworthia-Arten, die alle zur Familie der Grasbaumgewächse und zur Unterfamilie der Affodillgewächse gehören. Für sie ist ein heller, halbsonniger Standort perfekt, jedoch gibt es auch Arten mit festen Blättern ohne Fenster, die schattige Orte bevorzugen. Bei den einzelnen Arten gibt es große Unterschiede, während manche niedrig und kompakt wachsen, wachsen andere auch in die Höhe.

Die Haworthia retusa wird auf Deutsch auch häufig Fenstersukkulente oder Sternenkaktus genannt, da ihre Blätter eine fensterartige Oberfläche haben und da sie rosettenförmig angeordnet sind.

Die Sukkulente Haworthia cymbiformis var. obtusa besitzt Fensterblätter

Sansevieria

Sansevierien gehören zur Familie der Spargelgewächse und haben ihre ursprüngliche Heimat in den subtropischen Gebieten Afrikas, in Madagaskar und in Süd-Asien. In Deutschland werden sie oftmals auch Bogenhanf oder Schwiegermutterzunge genannt. Sansevierien bevorzugen einen hellen bis schattgen, warmen Standort. Sie sind als Zimmer- und Büropflanzenpflanzen nicht wegzudenken.

Eine Besonderheit bei Sansevierien ist, dass sie nicht so oft umgetopft werden müssen, da es ihnen gefällt, wenn sie in kleineren Töpfen sind und sich darin die Wurzeln komplett ausbreiten können. Denn erst wenn der Topf komplett durchwurzelt ist, können die Triebe wieder wachsen.

Besonders beliebt ist die Sansevieria ‚Moonshine‘, die lange grüne, silbrig schimmernde Blätter mit einem dunklem Rand hat.

Sanseviereia laurentii – optimal fürs Schlafzimmer
Sansevierien gelten als schwach giftig

Ausführliche Pflanzenportraits einzelner, bestimmter Sukkulenten mit detaillierten Informationen findest Du bei unserer monatlich erscheinenden Reihe: Sukkulente des Monats.

Diese Sukkulenten sind giftig für dein Haustier

Neben der Gattung Euphorbia, die einen giftigen weißen Milchsaft enthält, gibt es auch noch weitere Sukkulenten, die giftig sind. Vor allem wenn man Haustiere, wie Hunde oder Katzen hat, sollte man vorsichtig sein und darauf achten, dass die Tiere nicht von den Pflanzen essen.

Auch wenn Aloe vera gut ist für die Haut ist, so ist es für Mensch und Tier nicht zum Verzehr geeignet. Hunde können davon Krämpfe, starke Reizungen im Mund und sogar Lähmungserscheinungen bekommen. Der gereinigte Aloe vera-Saft, den es zu kaufen gibt, können Tiere hingegen problemlos bekommen und gilt sogar als sehr gesund.

Es gibt Arten der Kalanchoe, die Herzglykoside enthalten und aufgrund dessen für Katzen gefährlich sind. Bei Hunden hingegen ist meist keine Wirkung zu erkennen.

Adenium und Sansevieria sind ebenfalls giftig für Menschen und auch für Tiere. Sollte ein Tier dennoch von einer solchen Pflanze etwas fressen, dann sollte darauf geachtet werden, ob Symptome wie Erbrechen, Durchfall und die Unfähigkeit zu essen und trinken auftreten. Gegebenenfalls sollte ein Tierarzt eingeschaltet werden.

Das selbe gilt auch für Kleinkinder, die gerne alles in den Mund stecken und darauf rum kauen. Deshalb sollten Sukkulenten stets außer Reichweite von Kleinkindern stehen. 

Sukkulenten Pflege – alles was du wissen musst

Generell gelten Sukkulenten als sehr pflegeleichte Pflanzen, die für jeden geeignet sind. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass man sie im Vergleich zu anderen Pflanzen weniger gießen muss. Dennoch gilt es auch bei den Sukkulenten auf ein paar Dinge zu achten:

Das richtige Substrat für Deine Sukkulenten

Es gibt nicht das eine Substrat, welches perfekt ist für Sukkulenten. Stattdessen gibt es unterschiedlich Aspekte des Substrats die für die Sukkulenten sehr wichtig sind und anhand denen man sein Substrat wählen sollte. Jede*r Sukkulentenliebhaber*in hat vermutlich sein eigenes Rezept für das optimale Substrat.

Man sollte jedoch auf jeden Fall darauf achten, dass das Substrat das Wasser durchlässt und sich dadurch keine Staunässe bildet. Sukkulenten sind sehr anfällig bei Wurzelfäule. Aus demselben Grund sollte ein Gefäß mit Ablaufloch verwendet werden, denn wenn es etwas gibt, was Sukkulenten überhaupt nicht mögen, dann ist es zu viel Staunässe. Während manche humoses Substrat für Sukkulenten empfehlen, also Torfkultursubstrat, empfehlen andere rein mineralisches Substrat, also lediglich Steine und Mineralien und wieder andere empfehlen Kakteenerde.

Unser Pasiora-Tipp:

Mineralisches Substrat und Kakteen- oder Blumenerde im Verhältnis 1:1-2 vermischen! Denn so erhält man die positiven Eigenschaften von beiden Seiten und an diesem Substrat kann man gut erkennen, wann es wieder Zeit zum Gießen ist. Noch mehr Informationen und Tipps zum Substrat findest du hier.

Mineralisches Sukkulentensubstrat gemischt mit Kakteenerde

Welchen Standort baucht Deine Sukkulente?

Der perfekte Standort für Sukkulenten variiert aufgrund der großen Anzahl der Sukkulenten und deren unterschiedliche Ansprüche stark. Während manche die pralle Mittagssonne lieben, schadet es anderen.

Aufgrund dessen sollte immer auf die einzelne Gattung und Art geschaut werden. Jedoch gibt es eines, das auf alle Sukkulenten zutrifft: sie mögen es an einem hellen Plätzchen. Das gilt vor allem für Sukkulenten, die im Haus sind. Denn für sie ist das Licht sehr wichtig damit sie richtig wachsen können. Mit direkter Sonneneinstrahlung, vor allem Nachmittags, sollte jedoch bei den meisten Arten vorsichtig umgegangen werden, da Sukkulenten leicht einen Sonnenbrand bekommen können.

Einzelne Sukkulenten eignen sich auch für eher schattigere Räume, wie zB. Sansevierien, Epiphyllum, Gasterien oder Haworthia ohne durchscheinende Blätter –  dies sind jedoch eher Ausnahmen. Bevor man Sukkulenten kauft, sollte man also schauen, wo und wie man die Sukkulenten gerne dekorieren würde.

Die idealen Bedingungen für Sukkulenten werden hier genauer beschrieben.

Unterschiedliche Pflanzen fühlen sich an verschiedenen Standorten wohl

Wie Gießt man Sukkulenten richtig?

Das Gießen der Sukkulenten sollte mit Vorsicht angegangen werden, denn sie reagieren sehr empfindlich auf zu viel Wasser. Deshalb wird manchmal empfohlen Sukkulenten zu besprühen, langfristig betrachtet fördert dies jedoch das Wurzelwachstum zu wenig und ist daher nicht zu empfehlen. Also bitte nicht machen außer sie haben noch keine Wurzeln. Lediglich bei Tillandsien kann das Besprühen sinnvoll sein, da sie das Wasser über ihre Blätter aufnehmen.

Allgemein lässt sich sagen, dass Sukkulenten mit dickeren Blättern weniger Wasser benötigen als Sukkulenten mit dünneren Blättern. Aufgrund dessen sollte man beim Zusammenstellen von Arrangements immer die Dicke der Blätter betrachten, so dass man Sukkulenten gemeinsam eintopft, die ungefähr gleich viel Wasser benötigen. Bei Sukkulenten sollte stets vermieden werden, dass der Wurzelballen zu lange im Wasser steht, deshalb sollte überschüssiges Wasser abgeschüttet werden.

Splish splash, taking a bath

Zum Gießen von Sukkulenten sollte man bestenfalls Regenwasser verwenden oder Leitungswasser, welches nicht zu hart ist. Sollte das Leitungswasser zu hart sein, dann kann es durch spezielle Dünger oder bestimmte Maßnahmen aufbereitet werden.
Verwendet man das passende Substrat, dann lässt sich daran erkennen wann gegossen werden muss und wann nicht. Nämlich dann, wenn das Substrat wieder vollständig getrocknet ist, aber noch nicht knochentrocken ist. Bei den meisten Pflanzen erfolgt eine Gießpause von ungefähr 5-7 Tagen, außer bei Sukkulenten mit Laubblättern. Es sollte darauf geachtet werden, dass im Zentrum von den Rosetten kein Wasser stehen bleibt, da die Pflanze sonst beginnen kann zu faulen.

Alles Wichtige über die Bewässerung von Sukkulenten findest du in unserem Sukkulenten richtig gießen-eBook.

Feuchtigkeitsliebende Sukkulenten wie Rhipsalis können gut von oben gegossen werden

Sukkulenten düngen

In regelmäßigen Abständen sollten Sukkulenten auch gedüngt werden, jedoch ist die Häufigkeit sehr stark abhängig von der jeweiligen Art. Viele Sukkulenten-Arten werden während der Wachstumsphase im Sommer bestenfalls alle zwei bis vier Wochen gedüngt. Für Sukkulenten eignen sich sowohl organische als auch mineralische Dünger, solange sie Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K). Optimal ist ein sogenanntes N-P-K-Verhältnis, das Kaliumbetont ist und weniger Stickstoff enthält als gängige Blumen- oder Grünpflanzendünger.

Durch den Stickstoff wird die Photosynthese und das Wachstum der Wurzel und der Blätter gefördert. Der Phosphor fördert die Blütenbildung und hilft ebenfalls beim Wurzelwachstum. Das Kalium im Dünger stärkt die Zellwände und fördert die Resistenz gegen Frost und reduziert die Anfälligkeit für Krankheiten. Das Magnesium hilft das Phosphat von der Wurzel in die Zellen zu transportieren. Am besten eignen sich spezielle Kakteen- und Sukkulentendünger, da diese perfekt auf die Bedürfnisse der Sukkulenten zugeschnitten sind.

Sukkulenten Umtopfen: Wann und wie?

Wenn die Sukkulente zu groß für den Topf wird, also zum Beispiel seitlich über den Topf ragt, sie durch ihre Höhe instabil wird oder anfängt sich aus ihrem Topf oben raus zu drücken, dann sollte man sie in einen größeren Topf umpflanzen.

Dazu benötigt man lediglich einen neuen, etwas größeren Topf und frisches Substrat. Sollte man eine dornige Sukkulente umtopfen, kann man zur Hilfe ein Stück Papier, eine Zange oder fest Handschuhe verwenden, um sich vor den Dornen zu schützen. Zuerst muss man die Pflanze vorsichtig aus dem Topf herausnehmen und alle faulen oder abgestorbenen Wurzelteile entfernen. Danach sollte man die Sukkulente etwas liegen lassen, bevor man sie in einen neuen Topf gefüllt mit Substrat gibt.

Beim Einsetzen darauf achten, dass die Pflanze mittig im Topf sitzt. Und dass sie gleich tief in der Erde steht wie zuvor. Danach wird um die Sukkulente herum Substrat eingefüllt und mit den Fingern leicht angedrückt, um es zu verdichten. Zum ersten Mal gießen muss man die neu umgetopfte Sukkulente erst nach einer Woche. Denn durch zu frühes Gießen besteht eine erhöhte Gefahr von Wurzelfäule. Eine Schritt für Schritt-Anleitung für das Umtopfen findest du hier.

Sukkulenten umtopfen

So funktioniert die Vermehrung Deiner Sukkulenten

Es gibt viele unterschiedliche Arten, wie man seine Sukkulenten vermehren kann. Eine davon ist die Vermehrung durch Ausläufer oder Kindel, die die Pflanzen von selbst bildet. Ausläufer sind ober- oder unterirdische Sprossachsen, an denen Jungpflanzen entstehen. Und Kindel sind Jungpflanzen, die sich am Wurzelhals bilden. Diese kann man von der Mutterpflanze abtrennen und sobald sie eigene Wurzeln gebildet haben, selbst einpflanzen.
Eine weitere Möglichkeit ist die Vermehrung durch Kopfstecklingen. Dabei schneidet man die beblätterte Spitze ab, lässt sie einige Tage trocknen und pflanzt sie dann erneut ein.

Blattstecklinge von Sukkulenten

Auch mit einzelnen Blättern kann man Sukkulenten vermehren. Dabei trennt man ein Blatt vorsichtig ab oder nimmt ein abgefallenes Blatt und lässt die Schnittstelle zunächst einmal trocknen. Sobald es getrocknet ist, steckt man es in Substrat, welches zuvor angegossen wurde. Bei dieser Art ist es durchaus möglich, dass sich an einem Blatt bis zu vier neue Pflanzen bilden. Vor allem Echeverien und Pachyphytum lassen sich gut mit Blattstecklingen vermehren.

Weitere Methoden und Informationen findest Du in unserem Blogbeitrag.

Ein Blattsteckling von Echeveria ‚Lola‘
Agaven werden meist über Kindel vermehrt

Schädlinge an Sukkulenten

Obwohl Sukkulenten sehr widerstandsfähige Pflanzen sind, können auch sie gelegentlich Schädlinge bekommen, vor allem im Winter. Wenn dies der Fall ist, dann sind es meist Woll-, Schmierläuse oder Spinnmilben, die die Pflanzen befallen.
Woll-, und Schmierläuse sind kleine weiße Tiere, die den Pflanzensaft der Sukkulenten aussaugen und die einen klebrigen Honigtau hinterlassen. Durch das Aussaugen des Pflanzensafts nehmen sie den Pflanzen wichtige Nährstoffe und Wasser. Die befallenen Blätter verfärben sich gelblich und rollen sich ein. Zur Prävention sollte man abgestorbene Blätter immer gleich entfernen. Spinnmilben sind kleine braune, orangefarbene oder grüne Spinnentiere, die weiße Gespinste hinterlassen und die die Zellen der Blätter aussaugen, wodurch sie absterben.

Unser FAQ bietet Antworten auf all deine Fragen, auch auf den richtigen Umgang mit Schädlingen.

Woll- und Schmierläuse an einer Echeveria
Blattläuse befallen gerne Blüten

Sukkulenten richtig Überwintern

Da viele Sukkulenten nicht winterhart sind, sollte man sie in Innenräumen überwintern. Dazu sollte man die Pflanzen etwa von Oktober bis Februar nur sehr reduziert gießen, nicht düngen und an einen kühlen Platz stellen. Am besten mit einer Temperatur zwischen 5 und 12°C.

Jedoch ist es auch möglich Sukkulenten bei Zimmertemperatur zu überwintern. Dabei sollte ein möglichst großer Abstand zu Heizungen und Öfen gehalten werden. Man sollte sie also nicht auf einen Fußboden mit Fußbodenheizung stellen oder auf ein Fensterbrett direkt über einer Heizung, denn die trockene Heizungsluft schadet den Blättern der Sukkulente.

Im Winter benötigen sie ebenso wie im Sommer ausreichend Licht. Dazu sind eventuell auch spezielle Pflanzenlampen nötig, da die Tage im Winter teilweise sehr dunkel sind. Hier geht’s zu unserem ausführlichen Beitrag über das Überwintern.

Sukkulenten bereiten Freude
.. und sind eine schöne Ergänzung für jeden Raum

Besondere Sukkulenten: Tillandsien

Tillandsien, oder auch Luftpflanzen, sind Sukkulenten, die kein Substrat benötigen. Mineralstoffe und Wasser nehmen sie über ihre Blätter auf, die mit speziellen Saugschuppen bedeckt sind. Daher eignen sie sich perfekt zum Dekorieren, da man sie fast überall platzieren kann und da sie sehr pflegeleicht sind.

Man muss sie lediglich zwei bis drei Mal pro Woche mit Regenwasser besprühen oder alle zwei Wochen in Regenwasser tauchen. Vor allem große Tillandsien wie die Tillandsia xerographica bevorzugen es getaucht zu werden. Während kleinere Sorten das regelmäßige Besprühen mit Wasser bevorzugen. Nach dem Tauchen sollte die Pflanze etwas getrocknet und das Wasser aus der Rosette geschüttelt werden, bevor sie wieder an ihren eigentlichen Platz kommt, um Schimmel zu vermeiden. Noch mehr Informationen über die einzigartigen Luftpflanzen findest du hier.

Tillandsien, die sogenannten Luftpflanzen sind besondere Sukkulenten

Typische Probleme mit Sukkulenten

Sätze dir wir neben „Wie muss ich meine Sukkulente gießen“ am Meisten hören:

Wieso wächst meine Sukkulente gestreckt?

Vor allem im Winter (aber auch immer sonst) kann es vorkommen, dass die Pflanzen zu wenig Licht bekommen und dadurch zu gestreckt wachsen; das heißt die Abstände zwischen den Blättern immer länger und instabiler werden. Begünstigt wird diese Internodien-Streckung durch die Kombination mit zu wenig Licht und zu viel Wärme und Wasser.

Da eine gestreckte Sukkulente meist nicht mehr so schön aussieht, bietet es sich an sie zu vermehren –  durch Kopf- und Blattstecklinge. Dazu schneidet man die Spitze mit einem scharfen Messer ab. Und die unteren Blätter entfernt man durch vorsichtige Bewegungen zu beiden Seiten von dem Stamm. Danach lässt man den Kopfsteckling und die Blattstecklinge trocknen. Nach dem Trocknen pflanzt man den Kopfsteckling ein. Die Blattstecklinge legt man auf Substrat, so dass sie Wurzeln bilden können.

Eine genaue Anleitung mit Bildern findest du hier.

Gestreckt wachsende Echeverie
Sukkulente mit Lichtmangel

Wieso werden die (untersten) Blätter meiner Sukkulente trocken?

Dass die unteren Blätter von Sukkulenten austrocknen, ist vor allem bei stammbildenden Pflanzen ganz normal. Und kein Zeichen dafür, dass man mehr gießen sollte! Solange die oberen Blätter normal und schön weiterwachsen, besteht kein Grund zur Sorge, dass mit der Sukkulente etwas nicht stimmt. Trocknen jedoch mehr Blätter aus als nachwachsen, dann sollte entweder etwas mehr gegossen werden, oder die Pflanze sollte auf Schädlinge untersucht werden. Denn auch sie können dazu führen, dass die Blätter der Sukkulenten austrocknen wenn saugende Sukkulenten am Werk sind. Dann können auf den Blättern ganz viele kleine Punkte erkannt werden.

Echeveria ‚Perle von Nürnberg‘ wächst stammbildend
Echeveria setosa mit Kindeln

Wieso werden die Blätter meiner Sukkulente gelb und matschig?

Wenn die Blätter der Sukkulenten gelb-braun, matschig und schrumpelig werden, dann ist dies oftmals ein Zeichen dafür, dass die Pflanze zu viel gegossen wurde und dass die Wurzeln beginnen zu faulen. Sollte es an Wurzelfäule, dann sollte man die Pflanze komplett von ihrem Substrat befreien. Beim neu einpflanzen ein Gefäß mit Abzugsloch wählen und ein durchlässigem Substrat, um einer erneuten Überwässerung vorzubeugen.

Überwässerte Sukkulente mit Wurzel- und Stammfäule

Schau gerne auch auf unserer Hilfe-Seite vorbei. Dort findest du die Antworten auf häufig gestellte Fragen und die Lösungen für typische Probleme.

Verwendung von Sukkulenten

Sukkulenten schön und sinnvoll zusammenpflanzen

Aus Sukkulenten lassen sich wunderschöne Arrangements zaubern, dabei sollte man jedoch auf ein paar Details achten. Bei der Auswahl der passenden Sukkulenten sollte man zunächst überlegen, an welchem Standort es später stehen wird und dementsprechend sollte man passende Sukkulenten auswählen.

Steht das Arrangement draußen oder drinnen? Ist es eher sonnig oder schattig? Wichtig ist vor allem niemals winterharte und nicht winterharte Sukkulenten nebeneinander zu pflanzen. Denn sie haben zu unterschiedliche Vorlieben bezüglich des Überwinterns, die es zu beachten gilt.

Wenn man sich für einen Standort entschieden hat und sich erkundigt hat, welche Sukkulenten für die Bedingungen geeignet sind. Dann kann man mit der Auswahl der Sukkulenten beginnen. Dabei sollten stets Sukkulenten mit einer ähnlichen Blattstärke ausgewählt werden. Denn sie benötigen gleich viel Wasser und müssen meist zur gleichen Zeit gegossen werden. Wenn man diese Aspekte beachtet, ist nicht nur die Pflege einfacher, sondern man hat auch längere Zeit Freude daran!

Noch mehr Informationen über das Arrangieren von Sukkulenten gibt es hier.

Sukkulenten-Arrangement
Auch in einzelnen Töpfen sehr dekorativ

Hängende Sukkulenten: perfekte Ampelpflanzen für Deine Wohlfühlumgebung

Während ein Großteil der Sukkulenten auf der Fensterbank oder dem Couchtisch steht, gibt es durchaus auch hängende Sukkulenten.

Ein bekanntes Beispiel davon ist die Senecio herreianus, die auch Erbsenpflanze oder Perlenschnur genannt wird. Durch ihre herabhängenden Triebe eignet sie sich besonders gut als Pflanze für eine Ampel. Ein weiteres wunderschönes Beispiel für hängende Sukkulenten ist die Othonna capensis ‚Ruby necklace‘. Sie ist durch ihre lilafarbenen Stängel ein echter Hingucker.

Hoya sind eine Sukkulenten-Art mit vielen hängenden Zimmerpflanzen

Sukkulenten als Bonsai halten

Aus einigen Sukkulenten-Arten, wie die Portulacaria afra oder viele Crassula-Arten wie die Crassula ovata lassen sich auch zu Bonsais erziehen. Dabei ist häufiges Umtopfen sehr wichtig. Jedoch nicht wie sonst bei Sukkulenten in ein größeres Gefäß, sondern stets in ein gleich großes Gefäß.

Denn aus ästhetischen Gründen werden Bonsais meist in recht kleinen Gefäßen gepflanzt, jedoch benötigen sie trotzdem in regelmäßigen Abständen neues Substrat, so dass die Pflanze genügend lebenswichtige Nährstoffe erhält und gesund bleibt. Auch ein regelmäßiger Formschnitt trägt zu einem miniatur-Bäumchen bei.

Der Anfang eines Crassula-Bonsai

DIY-Projekte mit Sukkulenten

Nicht nur für Arrangements eignen sich Sukkulenten, auch für viele DIY-Projekte sind sie perfekt geeignet. Aus Sukkulenten-Stecklingen lässt sich zum Beispiel eine wunderschöne Osterdekoration zaubern, bei der man die Stecklinge in mit Moos befüllten Eierschalen dekoriert.

Auch im Herbst kann man mit Sukkulenten dekorieren, zum Beispiel indem man einen Kürbis mit Moos und Sukkulenten-Kindel beklebt. Wenn man den Kürbis ins Freie, wie beispielsweise vor die Haustüre, stellen möchte, dann sollte man winterharte Kindel auswählen. Besonders gut eignen sich bunte Sempervivum-Kindel. Doch auch DIY-Projekte, die unabhängig von der Jahreszeit sind lassen sich mit Sukkulenten sehr gut umsetzen. Wie zum Beispiel einen Bilderrahmen mit Sukkulenten bepflanzen und dadurch einen hängenden Garten kreieren. Da sie so pflegeleichte Pflanzen sind, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Das gute bei diesen Projekten mit Stecklingen: Man kann sie nach der Saison wieder normal in Erde Pflanzen und sie weiter wachsen lassen.
Ein Projekt, welches wir umgesetzt haben, kannst du dir hier anschauen.

DIY-Blumenstrauß mit Protea und Sukkulenten
Herbstliches Kürbis-DIY mit winterharten Sukkulenten

Sukkulenten auf Hochzeiten

Nicht nur Zimmer- oder Gartenpflanzen eignen sich Sukkulenten. Sie sind auch auf Hochzeiten und anderen Festen und Feiern ein absoluter Hingucker und vielseitig einsetzbar. Besonders gut geeignet sind mini Sukkulenten als kleine Gastgeschenke und Platzkärtchen. Je nach Stil der Hochzeit und der Dekoration lassen sich passende Sukkulenten, farblich abgestimmte Übertöpfe und Namensschilder auswählen. Sehr beliebt sind dabei vor allem kleine Rosetten. 

Echeveria parva als Gastgeschenk und Platzkarte
Sukkulenten-Rosetten gibt es zu jedem Farbschema
Echeveria ‚Blue Atoll‘ als Ringkissen

Sukkulenten als Gastgeschenke einzusetzen hat neben dem dekorativen Aspekt vor allem den Vorteil, dass die Gäste auch noch nach sehr lange Zeit eine schöne Erinnerung an die Hochzeit haben. Doch auch als Teil der Tischdekoration, im Brautstrauß, als Anstecksträußchen für den Bräutigam und sogar als Torten-Dekoration machen Sukkulenten einiges her.

In diesem detaillierten Beitrag findest du Inspirationen für deine Hochzeit mit Sukkulenten zum Motto „Urban Love“.

Lebender Schmuck als Teil der Hochzeitsinspiration: 70er Jahre Stil mit Sukkulenten

Kann man Sukkulenten essen?

Nicht nur als Zimmerpflanzen eignen sich Sukkulenten, einige produzieren tatsächlich auch schmackhafte Früchte oder Blätter. Der bekannteste essbare Teil einer Sukkulente sind auf jeden Fall Drachenfrüchte (Pitahaya) oder Kaktusfeigen.

Kochen mit Kaktusfeigen

Aus der Kaktusfeige lassen sich viele kulinarische Köstlichkeiten zaubern. Am besten bereitet man dafür ein Kaktusfeigen-Mus zu, welches sich vielseitig einsetzen lässt. Um ein solches Mus herzustellen, muss man die Kaktusfeigen zunächst schälen und anschließend das Fruchtfleisch in Stücke schneiden und pürieren. Danach je nach Geschmack die Kerne aussieben, damit ein gleichmäßiges Mus entsteht. Dieses Mus kann pur für Smoothies oder im Joghurt verzehrt werden, doch auch als Limonade, Marmelade oder als Mojito schmeckt die Kaktusfeige köstlich! Heutzutage gibt es Kaktusfeigen ganzjährig zu kaufen, auch in vielen deutschen Lebensmittelmärkten.
Hier eine Übersicht, was man aus den leckeren Kaktusfeigen alles zaubern kann.

Feigenkaktus (Pexels)
Drachenfrüchte (Canva)
Du interessierst dich für Sukkulenten und fragst dich wo du diese faszinierenden, vielseitigen Pflanzen kaufen kannst? Dann schau in unserem Onlineshop vorbei! Dort bieten wir viele verschiedene, farbenfrohe Arten von Sukkulenten an. Ebenso wie Stecklinge, Übertöpfe, das passende Substrat, Dünger und vieles mehr. Schau doch einfach mal vorbei!

No Comments

    Leave a Reply

    Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.