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Pflanzenportrait / Was blüht denn da?

Was blüht denn da? [Feb ’21] – diese Sukkulenten blühen

Wie ein aufmerksamer Leser*in vielleicht schon weiß – was blüht denn da ist ein Projekt, welches mir einfach Freude bereitet. Von mir für mich eine Art „Sukkulenten-Tagebuch“. Denn immer wenn ich blühende Sukkulenten fotografiere gibt’s auch neue Fotos für mein Archiv von Neuzugängen oder aktuell besonders schön aussehenden in unserer Sammlung oder dem Verkaufsbereich.

1. Crassula – die größte blühende Gruppe aktuell

Die erste dieser Reihe: Crassula ‚Garnet Lotus‘. Ein wunderschöner Hybrid aus Crassula alba var. parvisepala x C. perfoliata var. minor von Steve Super aus Californien.

Und ob es uns wohl Glück bringt, dass unser Bonsai-Versuch der Crassula ovata dieses Jahr blüht?

Crassula multicava ‚Panache‘ ist in absoluter Blühlaune – ein ganzes Meer weißer Blüten passt farblich perfekt zu den panaschierten Blatträndern.

Faszinierend finde ich die verschiedenen Rosa-Pinken-Blütenschattierungen bei Crassula ‚Talisman‘.

Crassula ssp. – wer sie voll blühend sehen möchte kann im nächsten Beitrag: „Was blüht denn da? [Apr ’21] – diese Sukkulenten blühen“ schauen. Und wenn jemand ihren Namen kennt – schreibt uns gerne.

Die Blüten von Crassula radicans sehen fast etwas aus wie kleine weiße Pom Poms.

Crassula ‚Springtime‘ macht selbst jetzt im frühen Frühling ihrem Namen alle Ehre!

2. Echeveria – auch hier blüht einiges

Da wir im Gewächshaus mittlerweile an die 150 Arten und bestimmt nochmal ebeso viele – wenn nicht mehr – ihrer Hybride anbauen, blüht dort gefühlt immer etwas. Einiege haben ihre Hauptblütezeit im Herbst – einige im Frühjahr.

Mein erster Plantcrush des Jahres 2021 und neu in unsererm Sortiment- Echeveria ‚Black Tip‘. Eine sehr klein bleibende besondere und bisher wenig zu findende Hybride aus Korea.

Echeveria ‚Pollux‘ ist ein lilacina Hybrid mit breiteren Blättern und Blüten ohne eigenen Pollen – was allerdings nicht heißt, dass sie nicht fremdbesäubt werden können.

Auf die Blüten von Echeveria ‚Grande Cinza‘ bin ich selbst sehr gespannt da sie als Hybrid von letztem Sommer das erste Jahr bei uns blühen.

Echeveria pulvinata ‚Ruby‘ – und die Blattränder werden mit ihrem Rubinrot dem Ruby sehr gerecht.

Unverkennbarte gelbe Knospen und später auch in der gleichen Farbe leuchtende Blütenglöckchen besitzt Echeveria pulidonis – und auch ihre Hybride sind daran erkennbar.

Besondere geometrischen, sukkulenten Blätter besitzt Echeveria tolimanensis neben besonders süßen Blütenknospen.

Echeveria diffractens(?) veranstaltet ein farbenprächriges Feuerwerk.

Die schönen kleinen Mexikanischen Echeveria derenbergii veranstalten eine regelrechte Blütenparty.

Pretty in Pink mit einer Füllung aus Orange: Echeveria chihuahuensis, dessen amerikanischer Hybrid Echeveria Parva mittlerweile bekannter und verbreiteter ist.

3. Was hier sonst noch so blüht

Wie gewohnt in (hablwegs) alphabetischer Reihenfolge.

Die Blüten von Aeonium sind mit ihrenvielen Rispendie mit sternförmigen gelbgrünen Blüten bestückt sind besonders eindrucksvoll. Leider sind sie auch monokarp – das bedeutet die blühende Rosette stirbt nach der Blüte ab. Glücklicherweise wachsen Aeonium oft als Büsche, das heißt es blühen selten alle Rosetten auf einmal. Andere monokarpe Sukkulenten sind unter anderem Sempervivum und Sinocrasssula.

Perfect Match. Die Blütenfarbe von Aloe ‚Red Dragon‘ ist perfekt abgestimmt auf ihre Blattränder.

Auch die beliebten Bärentatzen Cotyledon tomenetosa blühen wunderschön.

Cotyledon ‚Löwenbaby‘ diese filigrane und selten zu findende Version gibt’s bei Kakteen Haage (Werbung I ohne Auftrag)

Auch schon unser Star vom Titelbild. Dudleya brittonii besitzt selbst auf den Blütenblättern ein Muster passend zu ihrer bereiften Rosette.

Die Blüten von Euphorbia fruticosa f. inermis wirken regelrecht bizarr. Aufgereiht an den Rippen der Wolfsmilch.

Wenn Delosperma sphalmantoides einemal mit Blühen anfängt gibt es reglrecht einen ganzen Blütenteppich.

Auch die seltene panaschierte Sammlerform Haworthia cymbiformis f. variegata macht sich bereit.

Bei Kalanchoe rubinea Bilden die leuchtend Gelbgrünen Blüten einen tollen Kontrast zu ihren roten Blättern.

Kalanchoe marmorata besitzt die gleiche Blütenform, dafür sind sie reinweiß, um einiges größer im Vergleich zur Pflanze und nicht so zahlreich blühend.

Auch wenn Kalanchoe blossfeldiana – die flammenden Käthchen – das ganze Jahr im Verkauf verfügbar sind ist aktuell die natürliche Blütezeit. Denn sie sind Kurztagspflanzen und die Blüteninduktion, das heißt der Impuls der PFlanze mit der Knospenbildung zu beginnen, startet im Herbst mit kürzeren Tagen.

Und Endspurt der letzten Acht

Mit Blüten von Weiß über Gelb und Orange bis hin zu Pink

Graptopetalum haben meiner Meinung nach mit ihren gemusterten Sternen welche der allerschönsten Blüten. Einfach traumhaft. So auch bei Graptopetalum pachyphyllum. Und die Farbschattierungen passen optimal zu den Spitzen der kleinen sukkulenten Blätter.

Aufgrund ihrer Farina und Blattform passen die dicken Blätter von x Pachyveria ‚Alabaster Gem‘ sehr gut zu ihrem Namen.

Bei Pachyphytum bracteosum ssp. erheben sich die scharlachroten Glöckchen majestätisch über der hell- bereiften Rosette.

Moonstones oh Moonstones. Gerade in Clustern liebe ich Pachyphytum oviferum bis zum Mond und wieder zurück.

Passend zu den gelbgünen sukkulenten Blättern von Sedum adolphii gibt’s einen Rote-Beete-farbenen Blütenstiel und reinweiße fünfzählige, sternförmige Blütenblätter.

Sedum palmeri wurde 1882 zu Ehren des Britischen Botanikers Dr. Edward Palmer benannt. 1909 wurde dieselbe Pflanze nochmal unter dem Synonym Sedum compressum von Rose beschrieben.

Das kleine Dinogewächs Titanopsis calcarea sieht mit Blüte auch noch süßer aus. Plantwerdos mag ich persönlich ja besonders gerne.

Pleispilos nelii – die lebenden Granite haben im Vergleich zu ihrem Pflanzenkörper riesengroße Blüten. Diese öffnen sich nur in der Mittagssonne.

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