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Pflanzenportrait

Ceropegia woodii

Unsere Sukkulente des Monats August ist eine wunderschöne Ampelpflanze: die Ceropegia woodii. Mit ihren herzförmigen Blättern ist sie ein absoluter Blickfang. Ceropegia woodii ist im tropischen Afrika heimisch. Die Leuchterblume besitzt einen knolligen, sukkulenten Wurzelstock. Die bis zu 2m langen, fadendünnen Triebe tragen silbrig gezeichnete, marmorierte, herzförmige, fleischige Blätter. Mit den Jahren bilden sich in den Blattachseln kleine Knöllchen.

Unscheinbarer Blütenzauber

Die kleinen, kunstvoll geformten Blüten gaben der Leuchterblume ihren deutschen Namen. Nach ihrer Form und Funktion zählen die Blüten der Leuchterblume zu den kompliziertesten Blüten, die sich im Zuge der Evolution entwickelten. Sie besteht aus fünf an den Spitzen verwachsenen Kronblättern, an deren Flanken sich feine Spalten finden. Im bauchigen Blütenteil der Kronröhre befindet sich die Innenkrone. Auch die fünf Staubblätter der Blüte sind zu einer Röhre verwachsen. Die gesamte Blüte weist eine ungefähre Länge von drei Zentimetern auf. Die Hauptblütezeit von Ceropegia woodii liegt im Zeitraum von Spätsommer bis Herbst. Steht sie jedoch an einem hellen Standort ohne direkte Sonne sind Blüten das ganze Jahr über möglich!

Oops, I wet my p(l)ants

Von April bis September wird durchdringend gegossen. Außerdem kann in diesem Zeitraum auch auch Dünger verwendet werden. Staunässe sollte vermieden werden, das Substrat also zwischendurch immer wieder trockener werden lassen. Von Oktober bis März sehr sparsam gießen – gerade so viel, dass der Ballen nicht ganz austrocknet. Je kühler das Winterquartier, desto weniger gießen.

Noch mehr herzige Mitbewohner

Ceropegia woodii ist leicht über Stecklinge und über Brutknöllchen, die sich an den Trieben ab einem gewissen Alter der Pflanze bilden, zu vermehren. Am Besten mehrere Brutknöllchen in einen Topf mit sandiger Erde drücken. Die Knollen sollten 1-2 cm unter der Erdoberfläche sitzen. An einem schattigen Standort bei 16 bis 18 °C und mäßiger Feuchtigkeit bilden sie bald Wurzeln. Unter den gleichen Bedingungen werden 8 bis 10 cm lange Triebstücke als Stecklinge kultiviert. Vor dem Stecken sollten die Schnittstellen einen bis zwei Tage an der Luft trocknen. Absenker sind ebenfalls möglich. Dafür wird ein Trieb auf einen mit Erde gefüllten Topf gelegt. Hat er sich darin nach einigen Wochen fest verwurzelt, kann er abgeschnitten werden.

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7 Comments

  • petra Steinberg
    6. Februar 2019 at 11:05

    Hey! Ich habe eine wichtige Anfrag bezüglich der göttlich schönen, und zauberhaften Ceropegia woodii. Bitte warum heissen diese herzförmigen Zimmerpflanzen“ eigentlich LEUCHTERBLUMEN? Und woodii? hört sich so nach woodu an . Gibt es da einen Zusammenhang zum woodo, und woodii???? Sorry, aber ich glaube ich habe da das Wort woodoo falsch geschriegeben, aber sicherlich wissen Sie, was ich meine. Ich bin begeistert von diesem Rankengewächs. Wollte sie mir seit Jahren schon kaufen. Und heute ist mein Tag. ich habe sie. ENDLICH! Als ich Meine Schwerster mal besuchte, sah ich sie, diese Pflanze, Und immer wieder zog es mich zu ihr hin.Sie zog mich direkt in ihren Ban, und musste sie immer wieder anschauen. Geht Ihnen das auch so? Und ist das das woodii an ihr?? Ok, Ich würde mich SEHR auf ein Antwortschreiben von Ihnen freuen. Herzlichen Dank für Ihre Bemühung. Ich wünsche Ihnen noch einen zauberhaften Tag. Mit besten Grüssen, von Petra Steinberg aus Kiel.

    Reply
    • Maria
      6. Februar 2019 at 22:22

      Liebe Petra,
      wir antworten dir sehr gerne auf deine ausführliche nette Nachricht 🙂
      Der Name Leuchterblume kommt von den kleinen, kunstvoll geformte Blüten. Die an der Basis bauchigen Röhrenblüten entwickeln sich in den Blattachseln und sind von fünf dünnen „Zipfeln“ gekrönt. Diese sind an der Spitze zu einer Art Schirmchen zusammengewachsen. Alles in allem ähneln die Blüten also tatsächlich kleinen Leuchtern.
      Woodii ist ein Teil des vollen botanischen Namens Ceropegia linearis subsp. woodii – woher er genau kommt wissen wir derzeit lieder nicht
      Liebe Grüße nach Kiel, Maria

      Reply
  • Janina
    21. September 2019 at 13:56

    Hallo Maria und Petra,
    Das Artepitheton „woodii“ kommt eigentlich von John Medley Wood(!) der 1881 der erste war, der diese Pflanze entdeckte. Der Botaniker, der dann eine Beschreibung und Namensgebung durchgeführt hat, hat sie schlicht nach Wood benannt.

    Reply
  • Doris
    17. Februar 2021 at 10:07

    Hallo,

    muss ich alle Brutknöllchen von der Pflanze entfernen?

    Reply
    • Maria
      23. Februar 2021 at 21:55

      Hallo Doris,
      die Brutknöllchen können zwar zur einfacheren Vermehrung entfernt werden, es schadet allerdings auch überhaupt nicht sie an der Pflanze zu lassen 🙂

      Reply
  • Teresa Lechner
    12. April 2021 at 23:21

    Hallo, kann man ein einzelnes Blatt herunternehmen und es dann auf einem feuchtem Tuch keimen lassen?
    Danke und lg

    Reply
    • Maria
      16. April 2021 at 11:28

      Hallo Teresa, ja einzelne Blätter können gut bewurzelt werden, es gibt verschiedene Wege die zum Erfolg führen:
      1. Ein paar Blätter schneiden oder verwenden die, die manchmal abfallen, wenn die Ceropegia bewegt oder entwirrt wird. Achte darauf, den Blattstiel zu behalten.
      – Meine bevorzugten SOH-Vermehrungsmethoden sind Wasser oder Spaghnummoos – eventuell funktioniert es auch mit einem feuchten Tuch – das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.
      2.1. Wassermethode: Verwende ein sehr kleines Gefäß, zB. ein Reagenzglas und legen Sie die Blätter in einem Kreis um den Rand des Röhrchens. Stelle sicher, dass sich der Stiel unter Wasser befindet und das Blatt über dem Wasserspiegel bleibt. 💦
      2.2. Spaghnummoos-Methode: Verwende einen Tontopf, der mit feuchtem Spaghnummoos (nicht feucht) gefüllt ist, und lege die Blätter auf die Oberfläche. Den Topf in ein kleines Gewächshaus stellen oder eine transparente Plastikfolie (z. B. eine alte Plastiktüte) verwenden, um den Topf abzudecken. ⚪️
      3. Stelle das Gefäß / den Topf an einen hellen Ort mit indirektem Licht (vermeide jedoch intensives Licht) ⛅️
      4. Stelle sicher, dass der Wasserstand im Gefäß stimmt und der Stiel im Wasser hängt/ Die Oberseite des Spaghnummoos alle paar Tage besprühen 💧
      5. Nach einigen Wochen sollten Wurzeln und eine kleine Knolle am Ende des Stiels wachsen. Bald kann diese Knolle eine ganz neue Reihe von Herzen wachsen lassen 💚

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